Firma verkaufen

Ein Firmenverkauf braucht Klarheit vor der ersten Ansprache.

Wer sein Unternehmen als Nachfolgelösung verkauft, sollte Zahlen, Betrieb, Menschen und Übergabe gemeinsam betrachten.

Vorbereitung

Was vor der Ansprache von Interessenten klar sein sollte.

01

Was wird verkauft?

Firma, Kundenstock, Maschinen, Warenlager, Marke, Liegenschaft, Mietrechte oder nur bestimmte Betriebsteile müssen sauber beschrieben werden.

02

Welche Rolle bleibt beim Eigentümer?

Manche Übergaben brauchen eine Einschulung, befristete Mitarbeit oder Beratung durch den bisherigen Inhaber.

03

Welche Unterlagen sind belastbar?

Jahresabschlüsse, BWA, Auftragslage, Kundenstruktur, Mitarbeiterdaten und Verträge gehören geordnet.

04

Welche Risiken gibt es?

Abhängigkeit von Einzelkunden, Pacht, Investitionsstau, Mitarbeitersituation oder Genehmigungen müssen offen eingeordnet werden.

05

Wer darf es wissen?

Vor einer breiten Bekanntmachung sollte geklärt werden, wie Diskretion praktisch sichergestellt wird.

06

Was ist das Zielbild?

Fortführung, Standorterhalt, Kaufpreis, Übergabezeit und persönliche Entlastung können unterschiedlich gewichtet sein.

Realistisch bleiben

Der höchste Wunschpreis ist selten der beste Startpunkt.

Ein tragfähiger Firmenverkauf entsteht aus nachvollziehbaren Unterlagen, einer plausiblen Bewertung und einem Nachfolger, der den Betrieb weiterführen kann.

Was Käufer prüfen

  • Ertragskraft und Stabilität der Umsätze.
  • Kundenbindung und Abhängigkeit vom Inhaber.
  • Investitionsbedarf in Maschinen, Standort oder IT.
  • Verträge, Genehmigungen, Miet- oder Eigentumsfragen.
  • Finanzierung und möglicher Übergabezeitraum.

Nächster Schritt

Aus der Idee wird ein verkaufbares Profil.

Ein kurzes, vertrauliches Firmenprofil hilft, die richtigen Fragen zu stellen, ohne sensible Details zu früh offenzulegen.

Unterlagen zur Vorbereitung eines Firmenverkaufs werden gemeinsam besprochen.